„Sie hat einfach nicht zu uns gepasst.“
Das kennen viele Häuser
Das Engagement ist echt. Und trotzdem erleben Häuser, dass eine gute Kollegin nach Monaten wieder geht oder dauerhaft unter ihrer Qualifikation arbeitet. In der Akte steht dann: persönliche Gründe. Im Team heißt es: Hat nicht gepasst.
Was dahinter liegt
Alles war vorbereitet. Im Dienst kam es nicht an. In den ersten Wochen hat sie gelernt: Wer nachfragt, gilt als unsicher.
Der Hebel in Ihrem Haus
Das ist kein Sprachproblem. Und kein Passungsproblem. Es ist eine Frage des Bodens, auf dem sie arbeitet: Wie laufen Übergaben? Wer ist zuständig? Darf man fragen?
Nicht „Was stimmt mit ihr nicht?“, sondern „Was macht unser Haus mit ihr?“ Niemand ist schuld, aber das Haus ist am Zug.
Woran Sie es in Ihrem Haus prüfen
Gibt es in der Übergabe einen festen Platz für Rückfragen, wenn Sie morgen zuhören?
Steht im Einarbeitungsplan der letzten neuen Kollegin für jeden Tag der ersten Wochen ein Name, auch an freien Tagen der Bezugsperson?
Was steht in Ihren Unterlagen zum letzten Abgang: eine Beobachtung aus dem Dienst oder ein Urteil wie „hat nicht gepasst“?
Die Fragen zeigen, was in Ihrem Haus steht. Welche Stelle die engste ist und wo Sie zuerst ansetzen, klärt der Integrations-Check.
Passender Baustein im Haus
„Sie fragt nie nach.“
Frühdienst, 6:45 Uhr, Übergabe. Eine fachlich gute Pflegefachfrau mit anerkanntem Sprachnachweis hört zu und sagt nichts.
Sie kennen ein Haus, das diesen Satz sagt?
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