Bleibekraft-Analyse mit Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der Pflege
Die Bleibekraft-Analyse ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung für Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste, verbunden mit der Suche nach den Ursachen für Ausfälle und Kündigungen. Wir führen sie mit Ihnen durch, beteiligen die Beschäftigten und dokumentieren Ursachen je Bereich und Maßnahmen.
- Preis
- Umfang und Preis nach Erstgespräch
- Wozu
- Ursachen belegen, Pflicht erfüllen
- Sie erhalten
- dokumentierte Beurteilung, Ursachen je Bereich, Maßnahmenplan, Ausgangswerte
- Für wen
- Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste ab etwa 50 Beschäftigten

„Die Gefährdungsbeurteilung fehlt.“
Das kennen viele Häuser
Im Ordner liegt die Gefährdungsbeurteilung für Heben und Tragen, für Desinfektionsmittel, für Nadelstiche. Für psychische Belastung liegt dort die Befragung der Krankenkasse von vor einigen Jahren. Was daraus folgte, steht nirgends.
Ihr Haus hat sich um die Sicherheit seiner Beschäftigten gekümmert, und die Befragung war ein richtiger Schritt. Es fehlt das Stück, das am schwersten zu greifen ist.
Was dahinter liegt
Psychische Belastung wird oft wie ein Pflichtpapier behandelt: erheben, abheften, erledigt. Dabei ist die Beurteilung das stärkste Werkzeug, das Ihr Haus hat. Sie fragt nicht, wer belastet ist, sondern was belastet: Zeitdruck in der Tour, Einspringen aus dem Frei, Unterbrechungen bei der Medikation, Nachtdienste ohne Rückhalt.
Fragen Sie deshalb nicht „Wie bekommen wir das Papier?“, sondern „Was belastet unsere Leute im Dienst, und was ändern wir daran?“. Niemand ist schuld, aber das Haus ist am Zug.
Der Hebel in Ihrem Haus
Belastung zeigt sich in Bereichen, nicht im Durchschnitt des Hauses. Der Wohnbereich mit den meisten Ausfällen hat andere Ursachen als die Tour mit den meisten Überstunden. Erst wenn die Ursachen je Bereich belegt sind, treffen die Maßnahmen. Und erst wenn die Beschäftigten an der Analyse beteiligt sind, tragen sie die Maßnahmen mit.
Drei Fragen an Ihr Haus:
- Wann wurde die psychische Belastung in Ihrem Haus zuletzt beurteilt, und welche Maßnahme folgte daraus?
- Kennen Sie die Belastung je Wohnbereich oder Tour, oder nur den Durchschnitt des Hauses?
- Wer hat die Beschäftigten nach der letzten Befragung über das Ergebnis informiert?
Ihr nächster Schritt
Der Check zeigt, wo Sie ansetzen. Die Analyse belegt, warum. Am Ende steht die Pflicht erfüllt und zugleich die Grundlage für alles, was Ihr Haus danach ändert.
Meist schon da
Gesundheitsbericht und Befragung der Krankenkasse, Krankenstand. Wir bauen darauf auf.
So gehen wir vor
Kennzahlen je Bereich, Befragung mit einem anerkannten Instrument, moderierte Analyseworkshops, Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung, Ergebnisworkshop im Steuerkreis
Umfang
Der Umfang richtet sich nach der Größe Ihres Hauses und der Zahl der Bereiche. Umfang und Preis legen wir nach dem Erstgespräch fest.
Verantwortung
Die Verantwortung für die Gefährdungsbeurteilung bleibt beim Arbeitgeber. Wir führen sie mit Ihnen durch und dokumentieren sie.
Nach einem Check
Ergebnisse eines vorangegangenen Checks werden übernommen, nicht neu erhoben.
Mehrere Häuser
Für Träger mit mehreren Häusern: Wir beginnen in einem Haus und übertragen Analyse und Maßnahmen danach auf weitere Häuser.
Fragen und Antworten
Ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung Pflicht?
Ja. Das Arbeitsschutzgesetz verlangt, bei der Gefährdungsbeurteilung auch psychische Belastung bei der Arbeit zu berücksichtigen (§ 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG). Die Verantwortung bleibt beim Arbeitgeber. Wir führen sie mit Ihnen durch und dokumentieren sie.
Können wir die Befragung unserer Krankenkasse nutzen?
Ja. Gesundheitsbericht und Befragung Ihrer Krankenkasse sowie Ihren Krankenstand nutzen wir als Grundlage. Was schon vorliegt, erheben wir nicht neu.
Was kostet die Analyse, und gibt es Förderung?
Umfang und Preis legen wir nach dem Erstgespräch fest. Ob die Leistung für antragsberechtigte Unternehmen über das INQA-Coaching förderfähig sein kann, prüfen wir im Erstgespräch. Ihr Eigenanteil steht vorab in Euro fest. Förderprogramme im Überblick →

Was belastet Ihre Kolleginnen im Nachtdienst am meisten, und woher wissen Sie das?
Ihr erster Schritt: ein Erstgespräch mit uns. 30 Minuten, kostenlos. Sie sprechen mit Dr. Bertrand Toumi.